Home / Essays / kunst

BLAU WEISS GOLD - ANARCHIE MÜNCHEN STYLE


Ausstellung
10.-24. März 2016
Vereinsheim Schwabing - Occamstr. 8 - 80802 München

Vernissage mit Vortrag des Künstlers 10. März 2016, 18:30 Uhr

VAKUUM im RAUM

Hinter VAKKUM im RAUM verbirgt sich ein größer angelegtes Kunstprojekt in Theorie und Praxis.

Teil des Projekts war die Konzeption, Kuration und Durchführung einer Ausstellung mit zeitgenössischer, abstrakter Kunst.
Ein wichtiger Bestandteil war die Proträtierung der Künstler, die Gestaltung eines Kunstkatalogs zur Ausstellung, aber auch eine Theoretische Betrachtung zu den Hintergründen des Ausstellungsthemas.
Ein zentraler Punkt ist dabei das Begreifen des Themas durch erleben. Dies funktioniert natürlich am besten im realen Raum.
Bisher zu sehen war VAKUUM im RAUM im Juli 2012 im Roten Würfel, München, sowie im Oktober 2014 im Linoleum Club.

BLAU WEISS GOLD

Fotoausstellung im Vereinsheim in der Occamstraße in Schwabing.
Für die Ausstellung Blau Weiß Gold (Farbfotografien aus München) beschäftigte ich mich mit dem Phänomen, dass mit jeder moderner werdenden Smartphone-Generation eine Fülle an Apps auf den Markt kommen, die eine Bildästhetik aus früheren Analogzeiten generieren.
Der Kontrast zwischen immer modernerer Technik und gleichzeitig immer „älter“ aussehenden Ergebnissen fasziniert mich.

Für ein Jahr beobachtete ich meine Umwelt – insbesondere im Münchner Nachtleben – durch den unscharfen Sucherausschnitt der Hipstamatic-App. So entstanden mehrere Fotoserien mit insgesamt 250 Fotos, jeweils in einer ganz eigenen Ästhetik. Interessant für mich war dabei zu erkennen, dass die Menschen um mich herum ganz anders auf mein Smartphone und die wenig professionell wirkende App reagieren, als wenn ich eine größere Kamera dabei hätte. Dadurch entstanden Aufnahmen die weniger scharf und exakt waren als gewohnt, dafür aber Momente zeigen die anders kaum fest zu halten gewesen wären und gleichzeitig auf besondere Weise subjektiv wirken.
Nicht um sonst hat daher diese Technik inzwischen auch ihren Weg in die internationale Bericht-erstattung gefunden, wenn es darum geht bestimmte Eindrücke festzuhalten, an denen herkömmlicher Fotojournalismus an seine Grenzen kommt. 

Ein Kommentar zur Ausstellung:

„Julian Schulz, Student des Fotodesigns an der Hochschule München, hat einen bemerkenswerten Blick auf die Dinge des täglichen Lebens. Zum einen kommt es häufig vor, dass man selbst noch daran denkt, dass man das hier jetzt grade unbedingt fotografisch dokumentieren möchte, da ist die Szene von Schulz längst festgehalten. Die andere, für Julian Schulz typische Situation ist die folgende: man erlebt angenehme Begegnungen, Szenen, Gespräche. Und erst hinterher merkt man, dass Schulz sie ebenfalls fotografisch festgehalten hat. Viele Fotos von Julian Schulz sind abends oder nachts entstanden, viele sind Fundstücke aus dem Münchner Nachtleben zwischen Schwabing, Neuhausen, Hauptbahnhof und Sendling. Was läge näher, als ebendiese Fotografien wieder dem Münchner Nachtleben zuzuführen? Das Münchner „Vereinsheim“ in der Occamstraße, das seit einem halben Jahrhundert einen Ort für Klein- und Großkunst bietet, stellt zwischen dem 3. und dem 15. Juni 2011 seine Wände als Ausstellungsfläche für Schulz' Schaffen zur Verfügung.“

WEITERE AUSSTELLUNGEN

Neben den oben genannten Kunstprojekten, habe ich an weiteren Ausstellungen teilgenommen: