BLAU WEISS GOLD - ANARCHIE MÜNCHEN STYLE


Ausstellung
10.-24. März 2016
Vereinsheim Schwabing - Occamstr. 8 - 80802 München

Vernissage mit Vortrag des Künstlers 10. März 2016, 18:30 Uhr

LINOLEUM-CLUB

Im Jahr 2013 habe ich zusammen mit Fabian Bross, Lina Augustin und Veronika Winterholler den Linoleum-Club gegründet.

Es handelt sich dabei um einen Ausstellungsraum für junge Künstler aus München. Ziel ist es, jungen und noch weniger erfahrenen Künstlern die Möglichkeit zu geben unkompliziert und kostenlos auszustellen sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und Organisation der Vernissage zu erhalten.
Raum für junge Leute ist in München ein knappes Gut. Gleichzeitig sind die Anforderungen an noch wenig erfahrende Künstler bei den meisten Ausstellungsräumen sehr hoch. Der Linoleum-Club will eine Lücke schließen und soll daher auch für neue Künstler als Startrampe dienen, das Sammeln von Erfahrungen ermöglichen und die öffentliche Präsenz dieser Künstler fördern.

Verortet ist der Linoleum-Club im Haus der Jugendarbeit in der Rupprechtstraße 29 in Neuhausen. Die dort bestehende Infrastruktur und Kontakte zu engagierten Menschen bieten ideale Voraussetzungen für solch ein Projekt. 

Meine konkrete Arbeit an dem Projekt ist das Kuratieren der Ausstellungen, Betreuung der Künstler vor Ort, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung mit Partnern sowie Fundraising.

Julian Schulz, Fabian Bross, Lina Augustin, Veronika Winerholler - Gründer des Linoleum-Clubs

Die Gründer des Linoleum-Clubs: Julian Schulz, Fabian Bross, Lina Augustin, Veronika Winterholler.

Ausstellung "Monotonie" im Linoleum-Club. Fotos: Nina Bindl

VAKUUM im RAUM

Hinter VAKKUM im RAUM verbirgt sich ein größer angelegtes Kunstprojekt in Theorie und Praxis.

Teil des Projekts war die Konzeption, Kuration und Durchführung einer Ausstellung mit zeitgenössischer, abstrakter Kunst.
Ein wichtiger Bestandteil war die Proträtierung der Künstler, die Gestaltung eines Kunstkatalogs zur Ausstellung, aber auch eine Theoretische Betrachtung zu den Hintergründen des Ausstellungsthemas.
Ein zentraler Punkt ist dabei das Begreifen des Themas durch erleben. Dies funktioniert natürlich am besten im realen Raum.
Bisher zu sehen war VAKUUM im RAUM im Juli 2012 im Roten Würfel, München, sowie im Oktober 2014 im Linoleum Club.

VAKUUM im RAUM

Vakuum im Raum ist bla bla blba asdashbdvhsjakdvb dfhjvhj<dv h<vf dhjl<fvhj<v<hdfvbn<v<bmnycx ghdvfdgsvfdghsbgjldfbg lgjdbdkyjfbgdfkjybg ydkfjbgdfjkybgjkfgdyfjghjfdhgöadfhjbg dfhjbgdyfhjg.fydjkg ljyhdfgyhdjfg g jdyhfgldfy jklg

gk ydfjghdjfkgyd lfjghylfdj kghydfklgjhdfy gkjdyfhgjlkdfhgjkf dhgjdkfgh hjdg fduiiuad fghadjdfjgadf ökghaödfkghadfö hadfö  hadö kfgha dkfjghjkdaf

KJR VORSTAND

Seit 2012 bin ich im Vorstand des Kreisjugendring München-Stadt.
Der KJR ist mit über 500 Mitarbeitern der größter Jugendring in Deutschland und stellt zum einen die Arbeitsgemeinschaft von fast 70 verschiedenen Jugendverbänden dar, zum andern ist er Träger von knapp 60 städtischen Einrichtungen wie Jugendzentren und Kindertageseinrichtungen.
Des weiteren organisiert der KJR zahlreiche Aktionen für junge Leute, wie beispielsweise das Oben Ohne Open Air Festival.

Zu meinen Aufgaben im 9-köpfigen Vorstand zählt die Vertretung des KJR bzw. der Interessen der Jugendlichen nach außen – insbesondere in die Politik – sowie die strategische Führung des KJR. 

Mein Amt als Vorstand ist ehrenamtlich, zudem bin ich als Vertreter eines Jugendverbandes gewählt, so ist gewährleistet dass der KJR auch wirklich die Interessen junger Leute vertritt und mit deren Lebenswelt vertraut ist.
Dies ist mir auch bei meiner persönlichen Arbeit im Vorstand wichtig. So möchte ich sowohl Jugendlichkeit als auch Professionalität verkörpern und immer wenn möglich den Kontakt zur Basis herstellen. 

Julian Schulz, Vorstandsmitglied im Kreisjugendring München-Stadt

Bei der Eröffnung eines Jugendprojekts in der Villa Stuck.

BESSER KONGRESS

Der besser-Kongress ist eine jährlich stattfindendes, dreitägiges Event für Jugendliche – insbesondere für Schüler - die sich an ihren Schulen engagieren. Angeboten werden Bildungs- und Gesellschaftspolitische Themen, Softskill-Workshops, und Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch und zur Vernetzung. Ein Haupt-Augenmerk ist zudem die Motivation der Teilnehmer für ihr Engagement. Jedes Jahr wird die Gestaltung der Publikationen und Materialien verändert und eine eigene Kampagne gefahren. Meine Aufgabe bestand darin ein Corporate Design , sowie die Kampagne zu entwickeln und entsprechend umzusetzen. Dies umfasste die Aufnahme und Bildbearbeitung der Motive, sowie Gestaltung und Layout aller Materialien wie Flyer, Plakate, Website, Konzepte, Teilnehmerreader, Banner, Festivalbändchen, Präsentationen, Beschilderungen, etc.
Anbei eine Auswahl der gestalteten Materialien.

Die Kampagnenmotive stellen Bildung an Orten dar, an denen sich Jugendliche gerne aufhalten. Sie greifen zum einen das Thema der Bildung auf, vor allem sollen sie aber durch eine positive Stimmung motivierend wirken.

Der Flyer wurde als 6-Seiter Wickelfalz gedruckt und enthält ausführliche Informationen zur Veranstaltung. Er ist optisch so angelegt, dass die Titelseite wie das Plakatmotiv aussieht und sich die Linien beim aufklappen fortführen.

Die Website ist das Herzstück der Kampagne. Hier laufen alle Informationen zusammen. Die Benutzerführung ist so gestaltet, dass man von den allgemeinen Informationen über genauere Details bis zum Anmeldeformular geleitet wird. Die Gestaltung ist sehr Bildbetont und mit zahlreichen Fotos vorhergehender Kongresse bestückt. So soll ein sehr plastischer Eindruck der Stimmung vor Ort entstehen. 

 Von technischer Seite basiert die Website auf dem „Edit“-System, das eigens für solche Veranstaltungen vom Münchner Schülerbüro entwickelt wurde und eine komplette web-basierte Kampagnensteuerung und Teilnehmerverwaltung enthält und in den letzten Jahren schon auf zahlreichen ähnlichen Veranstaltungen in Bayern eingesetzt wurde.  

Auch in den Vorjahren habe ich an den Kampagnen für „besser“ gearbeitet. Hier ein Flyer aus dem Jahr 2011 im Zickzack-Kreuzbruchfalz.

MSB

Das MSB (Münchner Schülerbüro e.V.) ist eine Organisation, die Jugendliche bei ihrem Engagement an Schulen unterstützt. Schülersprecher, Tutoren, Schülerzeitungsredakteure und andere Engagierte Gruppen haben oft das Problem, dass sie kaum Ansprechpartner und Unterstützer für ihre Projekte haben und in ihrem Engagement von Seite der Schule auch häufig nicht ernst genommen werden. An dieser Stelle springt das MSB ein.
Dies geschieht durch Beratung, Workshops, Handbücher und ähnlicher Infomaterialien, Kongresse, sowie zahlreiche weitere Aktionen. Im Rahmen einer Professionalisierung habe ich für das MSB ein neues Corporate Design entwickelt und alle Druckmaterialien überarbeitet. Zudem wurde ein Layout für die Handbuchserie Entwickelt.

Eine Besonderheit bei der Erstellung des CDs war, dass es in einem längeren Prozess zusammen mit Jugendlichen gestaltet wurde, um so möglichst zielgruppennah zu sein.
Bei der Neuentwicklung war zudem zu beachten dass dennoch ein gewisser Wiedererkennungswert zu den alten Materialien bestehen blieb. Das Ergebnis ist ein spritzig, dynamisches CD, mit vielen Fotos motivierter junger Leute, das inzwischen als Inspirationsquelle für einige ähnliche Organisationen dient.

BLAU WEISS GOLD

Fotoausstellung im Vereinsheim in der Occamstraße in Schwabing.
Für die Ausstellung Blau Weiß Gold (Farbfotografien aus München) beschäftigte ich mich mit dem Phänomen, dass mit jeder moderner werdenden Smartphone-Generation eine Fülle an Apps auf den Markt kommen, die eine Bildästhetik aus früheren Analogzeiten generieren.
Der Kontrast zwischen immer modernerer Technik und gleichzeitig immer „älter“ aussehenden Ergebnissen fasziniert mich.

Für ein Jahr beobachtete ich meine Umwelt – insbesondere im Münchner Nachtleben – durch den unscharfen Sucherausschnitt der Hipstamatic-App. So entstanden mehrere Fotoserien mit insgesamt 250 Fotos, jeweils in einer ganz eigenen Ästhetik. Interessant für mich war dabei zu erkennen, dass die Menschen um mich herum ganz anders auf mein Smartphone und die wenig professionell wirkende App reagieren, als wenn ich eine größere Kamera dabei hätte. Dadurch entstanden Aufnahmen die weniger scharf und exakt waren als gewohnt, dafür aber Momente zeigen die anders kaum fest zu halten gewesen wären und gleichzeitig auf besondere Weise subjektiv wirken.
Nicht um sonst hat daher diese Technik inzwischen auch ihren Weg in die internationale Bericht-erstattung gefunden, wenn es darum geht bestimmte Eindrücke festzuhalten, an denen herkömmlicher Fotojournalismus an seine Grenzen kommt. 

Ein Kommentar zur Ausstellung:

„Julian Schulz, Student des Fotodesigns an der Hochschule München, hat einen bemerkenswerten Blick auf die Dinge des täglichen Lebens. Zum einen kommt es häufig vor, dass man selbst noch daran denkt, dass man das hier jetzt grade unbedingt fotografisch dokumentieren möchte, da ist die Szene von Schulz längst festgehalten. Die andere, für Julian Schulz typische Situation ist die folgende: man erlebt angenehme Begegnungen, Szenen, Gespräche. Und erst hinterher merkt man, dass Schulz sie ebenfalls fotografisch festgehalten hat. Viele Fotos von Julian Schulz sind abends oder nachts entstanden, viele sind Fundstücke aus dem Münchner Nachtleben zwischen Schwabing, Neuhausen, Hauptbahnhof und Sendling. Was läge näher, als ebendiese Fotografien wieder dem Münchner Nachtleben zuzuführen? Das Münchner „Vereinsheim“ in der Occamstraße, das seit einem halben Jahrhundert einen Ort für Klein- und Großkunst bietet, stellt zwischen dem 3. und dem 15. Juni 2011 seine Wände als Ausstellungsfläche für Schulz' Schaffen zur Verfügung.“

WEITERE AUSSTELLUNGEN

Neben den oben genannten Kunstprojekten, habe ich an weiteren Ausstellungen teilgenommen:

ZUKUNFTSWERKSTATT HOCHSCHULE

Flyer und Plakatgestaltung für eine Veranstaltungsreihe mit bildungspolitischen Diskussionen rund um das Thema Studium. Die Mottos beschreiben jeweils (klischeehafte) Gegensätze die Bildlich dargestellt wurden. Genauere Informationen zu Zeit, Ort und Diskutanten befinden sich auf den Rückseiten (nicht abgebildet).

Verwendet wurden Fotos von Photocase.de der Künstler: Marqs, triple seVen, AllzweckJack, kallejipp, FemmeCurieuse, krockenmitte, eritropel, antifalten.